Der Erreger der Kinderlähmung ist hartnäckig: Bereits seit acht Jahren sollte das Poliovirus ausgerottet sein, doch es infiziert noch immer Kinder in Nigeria, Indien, Afghanistan und Pakistan. Eine neue Kampagne soll der Krankheit nun endlich zu Leibe rücken.
Unser Anliegen ist die umfassende Information von Betroffenen und Interessierten über die Spätfolgen der Kinderlähmung, insbesondere über das Post-Polio-Syndrom.
Unser Anliegen ist die umfassende Information von Betroffenen und Interessierten über die Spätfolgen der Kinderlähmung, insbesondere über das Post-Polio-Syndrom.
Mitgliederzahlen wachsen ständig
Der Bundesverband erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Die ständig steigenden Mitgliederzahlen zwingen zur Erweiterung der Geschäftsstelle. Das Angebot für die neuen Mitglieder wird den neuen Zahlen angepasst.
Erster Polio-Verdachtsfall in Russland: Schon 13 Tote
Moskau: Mit dem Verdacht auf Kinderlähmung (Polio) ist erstmals seit Jahren ein Kind in Russland in ein Krankenhaus gebracht worden. Das neun Monate alte Baby sei mit seinen Eltern aus Tadschikistan in die sibirische Region Irkutsk gereist, sagte der Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Mittwochabend in Moskau nach Angaben der Agentur Ria Nowosti.
Nach Nesterenkos Angaben sind bereits 13 Menschen in Tadschikistan an dem hochansteckenden Virus gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Ende April dort 32 Polio-Fälle bestätigt.
Russland habe bereits verschärfte Kontrollen an Grenzübergängen eingerichtet, sagte Nesterenko. Außerdem dürften tadschikische Kinder unter sechs Jahren vorerst nicht nach Russland einreisen, bis die am 1. Mai begonnenen Massenimpfungen in dem zentralasiatischen Land abgeschlossen seien.
Die WHO hatte Europa 2002 für poliofrei erklärt. In Asien und Afrika erkranken aber noch immer jährlich etwa 2000 Menschen an dem Virus. (APA/dpa)
Tadschikistan: Polio-Fallzahlen aktualisiert
Die Zahl der gemeldeten Polio-Verdachtsfälle ist auf 564 angestiegen. 183 Fälle von Poliomyelitis sind labortechnisch bestätigt. Nachgewiesen wurde WPV1. Alle bisher bestätigten Fälle betreffen den Südwesten des Landes mit der Hauptstadt Duschanbe.
Polio
Polio wird fäkal-oral durch Trinkwasser und verunreinigte Speisen übertragen. Reisende in die betroffenen Gebiete sollten unbedingt die hygienischen Verhaltensweisen beachten und einen gültigen Impfschutz besitzen.
Polio-Nachrichten
Unbedingt lesen!
In der aktuellen Ausgabe 04/2009 beginnt die Serie "Erfahrungsberichte" mit dem Beitrag "Wie heilt man die Verletzungen der Seele"
Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September 2010
Titelthema: Psychische Begleiterscheinungen bei Polio?
